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Cerro

STADTVERWALTUNG

Die Gemeinde Cerro liegt 17 km von Verona entfernt in den Lessini-Bergen. Der Name "Cerro" ist mit dem Vorkommen von Korkeichen neben der Pfarrkirche verbunden. Die Geschichte des Ortes reicht bis in das Paläolithikum zurück, und im 14. Jahrhundert wurde er von den Cimbern, einem antiken germanischen oder keltischen Volk, besiedelt. Heute bietet Cerro eine einzigartige Kombination aus Geschichte, Natur und Authentizität und verzaubert Besucher und Einwohner mit seiner Schönheit und seinem Charme.

Die Gemeinde Cerro liegt 17 Kilometer von Verona entfernt in den Monti Lessini (Lessini-Berge). Der Name „Cerro“ leitet sich von „cerro-sughera“, dem italienischen Wort für Korkeiche ab, dem jahrhundertealten Baum neben der Pfarrkirche.

Überreste menschlicher Ansiedlungen lassen sich bis in die Altsteinzeit zurückverfolgen. Im 14. Jahrhundert wurde das Gebiet von den Zimbern, einem alten Volk germanischen oder keltischen Ursprungs, kolonisiert.

Nicht weit vom Zentrum des Dorfes entfernt, auf dem Gipfel des Monte della Croce, befindet sich die Cappella del Redentore. Es handelt sich um ein achteckiges Gebäude, das 1900 erbaut und von Papst Leo X. Christus dem Erlöser geweiht wurde. Im Inneren der Kapelle führt eine kleine Treppe zu einem Außenbalkon, der sich über den gesamten Umfang erstreckt und von dem man einen herrlichen Blick auf die Umgebung genießen kann. An klaren Tagen kann man den südlichen Apennin sehen.

Die Giassara dei Carcerieri wurde vor 200 Jahren erbaut und ist die einzige noch erhaltene der 27 „Giassare“ (Eishäuser) von Cerro. Das Gebäude, das seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr genutzt wird, ist in gutem Zustand. Die Giassara dei Carcerieri besteht aus einem kreisförmigen Steingebäude zur Lagerung von Eisblöcken und einem Portikus mit abgeschrägtem Dach. In der Nähe des Eishauses befindet sich auch ein kreisrunder Teich. Über eine eigens hierfür errichtete Treppe gelangt man in den Lagerraum und auf den Grund des Eishauses.

Seit 1990 befindet sich in der „Giassara“ das Ergologische Museum, das Bilder mit Erläuterungen zur Herstellung und zum Verkauf von Eis durch die „giassaroi“ zeigt.

Die Còale del Mondo befindet sich in Vajo della Cacarèta, das seinen Namen dem dort vorhandenen Kalkstein verdankt. Der genaue Name lautet Còale di Edmondo, nach dem Namen des Eigentümers. Die Còale ist eine alte Wasserleitung, die in den roten Kalkstein gegraben und von einem Bach ausgewaschen wurde. In dieser Höhle wurden eine Reihe von Artefakten wie z. B. Pfeilspitzen und Schaber aus dem Neolithikum und Äneolithikum gefunden.

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